Fermentation

Der Begriff Fermentierung kommt von dem Lateinischen „fermentum“, was „Gärung“ bedeutet.

Wie ein gutes Bier muss auch der geerntete Tabak erst einmal vergären, bevor er für die Zigarrenproduktion verwendet werden kann.

Bei der Fermentation von Tabak werden die in ihm natürlich vorkommenden Gerbstoffe, Eiweiß und Nikotin abgebaut. Gleichzeitig wird der Tabak damit haltbarer und entwickelt das Aroma, was ihn erst zu einem Rauchgenuss macht.

Während Tabak für Zigaretten normalerweise künstlich fermentiert wird, wird Zigarrentabak zu großen Burros aufgeschichtet. Diese haben eine Größe von mehreren Kubikmetern und ermöglichen eine natürliche Fermentation in ihrem Inneren. Die dafür notwendigen 50° C werden durch den Druck und die Gärungswärme der beteiligten Bakterien erzeugt.
Um die Fermentation möglichst gleichmäßig zu gestalten müssen die Burros regelmäßig umgeschichtet werden.

Während die meisten in Zigarren Verwendung findenden Tabakblätter nur zweimal gären, gibt es Marken wie Cohiba , deren Tabake dreimal fermentiert wurden. Der entsprechend feine Geschmack zeigt dem Aficionado, wieso sich dieser erhöhte Aufwand rechtfertigt.

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