Deckblatt-Fibel: Maduro

In dieser kleinen Serie soll ein möglichst umfassendes Wissen über Deckblätter von Zigarren dem Leser zugänglich gemacht werden. Weitere Artikel zu dem Thema finden Sie mit einem Klick auf diesen Link.

color_maduroMaduro” ist spanisch für “reif”. Auch wenn es im Prinzip nur die Farbe des Deckblatts beschreibt, so wird es doch inzwischen fast nur noch für eine besondere Art Deckblatt verwendet.

Maduro-Deckblätter werden meist in der prallen Sonne gezogen, wobei die Blätter dicker und grober werden. Dies erlaubt eine intensivere Fermentation, die das Tabakblatt fast schwarz färbt. Da der Vorgang zeitaufwendig ist, gibt es jedoch viele Versuche, ihn abzukürzen. Dabei werden die Deckblätter entweder künstlich gefärbt oder in elektronischen Öfen über den Zeitraum weniger Wochen erhitzt.

Hier eine Liste mit typischen Maduro-Deckblättern:

  •  Mata Fina (Brasilien)
  • Arapiraca (Brasilien)
  • Connecticut Broadleaf
  • Costa Rica Maduro
  • San Andres Negro (Mexiko)
  • Nicaragua Maduro

Maduro-Deckblätter sind meist leicht süßlich und haben einen würzigen Geschmack.

 

Während viele Raucher glauben, Maduro bedeute zugleich auch “stark”, sind viele Maduro-Zigarren doch nicht im Mindesten übermäßig stark.

Wer des Englischen mächtig ist, dem sei dieser Artikel von Cigar Aficionado nahe gelegt.

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